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<title>Coco Schumann</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Coco Schumann</span></h1>
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<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr">
<p><b>Heinz Jakob „Coco“ Schumann</b> (* <a href="14._Mai" title="14. Mai">14. Mai</a> <a href="1924" title="1924">1924</a> in <a href="Berlin" title="Berlin">Berlin</a>; † <a href="28._Januar" title="28. Januar">28. Januar</a> <a href="2018" title="2018">2018</a> ebenda<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>) war ein deutscher <a href="Jazzmusik" class="mw-redirect" title="Jazzmusik">Jazzmusiker</a> und <a href="Gitarrist" title="Gitarrist">Gitarrist</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leben_und_Werk">Leben und Werk</h2></div>
<p>Geboren und aufgewachsen in Berlin, kam Schumann in den 1930er Jahren in Kontakt mit den neu aufkommenden Musikrichtungen <a href="Jazz" title="Jazz">Jazz</a> und <a href="Swing_(Musikrichtung)" title="Swing (Musikrichtung)">Swing</a>. Schumann, der autodidaktisch <a href="Gitarre" title="Gitarre">Gitarre</a> und <a href="Schlagzeug" title="Schlagzeug">Schlagzeug</a> erlernte, spielte bereits als Jugendlicher in verschiedenen Swingbands. Der <a href="Spitzname" title="Spitzname">Spitz-</a> und <a href="K%C3%BCnstlername" class="mw-redirect" title="Künstlername">Künstlername</a> „Coco“ entstand zu dieser Zeit, weil eine französische Freundin den Namen Heinz nur als „-einz“ aussprechen konnte und seinen zweiten Vornamen Jakob zu „Coco“ simplifizierte. Schumann, dem dieser Kosename zunächst widerstrebte, ließ sich erst durch einen älteren Musiker-Kollegen zum Annehmen des neuen Künstlernamens überreden.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit der Einführung der <a href="N%C3%BCrnberger_Gesetze" title="Nürnberger Gesetze">Rassegesetze</a> der <a href="Nationalsozialismus" title="Nationalsozialismus">Nationalsozialisten</a> 1935 wurde Schumann als „<a href="Geltungsjude" title="Geltungsjude">Geltungsjude</a>“ eingestuft: Seine Mutter war <a href="J%C3%BCdisches_Leben_in_Berlin" title="Jüdisches Leben in Berlin">jüdisch</a>, sein Vater war vor der Hochzeit vom <a href="Christentum" title="Christentum">Christentum</a> konvertiert und pflegte eine, wenn auch lockere, Verbindung mit der <a href="J%C3%BCdische_Reformgemeinde_zu_Berlin" title="Jüdische Reformgemeinde zu Berlin">jüdischen Reformgemeinde</a>.
</p><p>Schumann gelang es, in Berliner Bars und Tanzclubs zu spielen, obwohl er noch minderjährig war. Zudem durften Juden nicht Mitglied in der <a href="Reichskulturkammer" title="Reichskulturkammer">Reichskulturkammer</a> werden, also nicht als Musiker arbeiten und Geld verdienen. Die Nationalsozialisten erklärten Musikrichtungen wie Jazz und Swing für „undeutsch“. Dreifach der Illegalität ausgesetzt<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> spielte Schumann mit Hilfe einer falschen Steueridentität bis 1943 unter anderem in den Orchestern von <a href="Ernst_van%E2%80%99t_Hoff" title="Ernst van’t Hoff">Ernst van’t Hoff</a> und <a href="Tullio_Mobiglia" title="Tullio Mobiglia">Tullio Mobiglia</a>. Im März 1943 wurde Schumann verhaftet und in das <a href="Ghetto_Theresienstadt" title="Ghetto Theresienstadt">Ghetto Theresienstadt</a> deportiert.
</p><p>In Theresienstadt gelang Schumann der Anschluss an <a href="Fritz_Weiss_(Musiker)" title="Fritz Weiss (Musiker)">Fritz Weiss</a> und andere Musiker, denen es ausdrücklich erlaubt war, Jazz und Swing zu spielen. Die Nationalsozialisten hatten Theresienstadt als Vorzeigeghetto geplant, um der deutschen Öffentlichkeit und dem Ausland den Eindruck zu vermitteln, die jüdischen Insassen würden human behandelt. Zu dieser Illusion gehörten insbesondere vielfältige Musik- und Kulturveranstaltungen. In dem von den Nationalsozialisten zu Propagandazwecken produzierten Dokumentarfilm <i><a href="Theresienstadt_(Film)" title="Theresienstadt (Film)">Theresienstadt – Ein Dokumentarfilm aus dem jüdischen Siedlungsgebiet</a></i> von <a href="Kurt_Gerron" title="Kurt Gerron">Kurt Gerron</a> ist Schumann in einer kurzen Szene als Schlagzeuger der von <a href="Martin_Roman" title="Martin Roman">Martin Roman</a> geleiteten Jazzband <a href="Ghetto_Swingers" title="Ghetto Swingers">Ghetto Swingers</a> zu sehen. Als Belohnung wurde allen, die an dem Film beteiligt waren, versprochen, sie würden freikommen. Aber nur drei Mitglieder der 16-köpfigen Band überlebten. „Nach den Dreharbeiten“, sagt Coco Schumann, „wurden wir gleich nach Auschwitz, die meisten ins Gas geschickt.“<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im September 1944 wurde Schumann zunächst ins <a href="KZ_Auschwitz-Birkenau" title="KZ Auschwitz-Birkenau">KZ Auschwitz-Birkenau</a> gebracht. Dort gehörte er zu den Musikern, die an der Todesrampe <i><a href="La_Paloma" title="La Paloma">La Paloma</a></i> und andere Lieder spielen mussten.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Januar 1945 wurde er in den <a href="KZ-Au%C3%9Fenlagerkomplex_Kaufering" title="KZ-Außenlagerkomplex Kaufering">KZ-Außenlagerkomplex Kaufering</a> des <a href="KZ_Dachau" title="KZ Dachau">KZ Dachau</a> verschleppt. Von dort aus wurde er im April 1945 mit anderen Häftlingen auf einen <a href="Todesmarsch" title="Todesmarsch">Todesmarsch</a> in Richtung <a href="Innsbruck" title="Innsbruck">Innsbruck</a> geschickt. Unterwegs wurde er von amerikanischen Soldaten befreit.
</p><p>Nach dem Krieg kehrte Schumann nach Berlin zurück, wo er mit seiner zur <a href="E-Gitarre" title="E-Gitarre">E-Gitarre</a> modifizierten Jazzgitarre schnell an alte Erfolge anknüpfen konnte. Zusammen mit <a href="Helmut_Zacharias" title="Helmut Zacharias">Helmut Zacharias</a> spielte Schumann eine Vielzahl von Konzerten, Radioübertragungen und Schallplattenaufnahmen. 1950 wanderte Schumann mit seiner Frau nach <a href="Australien" title="Australien">Australien</a> aus. Die Familie konnte dort jedoch nicht Fuß fassen und kehrte 1954 nach Deutschland zurück. Hier setzte Schumann sein musikalisches Schaffen fort und spielte erneut in verschiedenen Tanz-, Radio- und Fernsehbands. Unter eigenem Namen spielte Schumann Jazz und Tanzmusik, unter dem Pseudonym „Sam Petraco“ komponierte er lateinamerikanisch inspirierte Unterhaltungsmusik. In dem Film <i><a href="Witwer_mit_f%C3%BCnf_T%C3%B6chtern" title="Witwer mit fünf Töchtern">Witwer mit fünf Töchtern</a></i> mit <a href="Heinz_Erhardt" title="Heinz Erhardt">Heinz Erhardt</a> ist Schumann als Gitarrist einer <a href="Rock_%E2%80%99n%E2%80%99_Roll" title="Rock ’n’ Roll">Rock-’n’-Roll</a>-Band zu sehen.
</p><p>In den 1970er Jahren begann Schumann in Galabands auf <a href="Kreuzfahrtschiff" title="Kreuzfahrtschiff">Kreuzfahrtschiffen</a> und bei Tanzveranstaltungen zu spielen. Er zog sich jedoch in den 1980er Jahren langsam zurück, nachdem sich die <a href="Unterhaltungsmusik" class="mw-redirect" title="Unterhaltungsmusik">Unterhaltungsmusik</a> immer weiter von Schumanns bevorzugtem Swing entfernt hatte, und ging für einige Jahre erneut nach Australien.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>In den 1990er Jahren besann Schumann sich auf seine Wurzeln des Jazz und Swing und gründete das Coco-Schumann-Quartett. 2012 spielte es anlässlich der Unterzeichnung eines neugefassten Entschädigungsabkommens zwischen Deutschland und der <a href="Jewish_Claims_Conference" title="Jewish Claims Conference">Jewish Claims Conference</a> bei einem Festakt im <a href="J%C3%BCdisches_Museum_Berlin" title="Jüdisches Museum Berlin">Jüdischen Museum Berlin</a>.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> 2013 trat Schumann auf dem <a href="Deutscher_Evangelischer_Kirchentag_2013" title="Deutscher Evangelischer Kirchentag 2013">evangelischen Kirchentag</a> in Hamburg auf.
</p><p>2025 veröffentlichte der Hamburger Gitarrist Alexander Kranich ein Album mit Kompositionen Schumanns. Das Album spielte er auf Schumanns Gitarre ein.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Leistungen">Leistungen</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Coco_Schumann_und_die_E-Gitarre">Coco Schumann und die E-Gitarre</h3></div>
<p>In den ersten Nachkriegsjahren war Schumann der erste deutsche Musiker, der eine E-Gitarre einsetzte. Als wesentliche Motivation zum Wechsel auf ein elektrisch verstärktes Instrument gab er in Interviews die Inspiration durch den US-Jazz-Gitarristen <a href="Charlie_Christian" title="Charlie Christian">Charlie Christian</a> an, in den späten 1930er-Jahren einer der Pioniere der E-Gitarre und Gitarrist unter anderem in Ensembles von <a href="Benny_Goodman" title="Benny Goodman">Benny Goodman</a>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Mit Hilfe des Gitarrenbauers <a href="Wenzel_Rossmeisl" class="mw-redirect" title="Wenzel Rossmeisl">Roger Rossmeisl</a> ließ Schumann seine akustische Jazzgitarre modifizieren, indem Rossmeisl aus Magneten und Spulen, die aus noch vorhandenen Wehrmachtsbeständen stammten, einen <a href="Tonabnehmer#Elektromagnetische_Tonabnehmer" title="Tonabnehmer">elektromagnetischen Tonabnehmer</a> bastelte. Der Bassist seiner Band baute ihm mit <a href="Elektronenr%C3%B6hre" title="Elektronenröhre">Elektronenröhren</a> aus Funkgeräten der <a href="Wehrmacht" title="Wehrmacht">Wehrmacht</a> einen einfachen <a href="Gitarrenverst%C3%A4rker" title="Gitarrenverstärker">Gitarrenverstärker</a> dazu. Da er so in der Lage war, Jazz und Swing mit dem „amerikanischen“ Klang einer E-Gitarre zu spielen, wurde er schnell zu einem gefragten Studio- und Livegitarristen, unter anderem im Ensemble von Helmut Zacharias, zum Beispiel in Radio-Sendungen des US-amerikanischen Militärsenders <a href="American_Forces_Network" title="American Forces Network">AFN</a>.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Überlebender_des_Holocaust"><span id=".C3.9Cberlebender_des_Holocaust"></span>Überlebender des Holocaust</h3></div>
<p>Schumann war als unmittelbar Überlebender ein Zeitzeuge des Holocausts: 1997 erschien die <a href="Autobiografie" title="Autobiografie">Autobiografie</a> <i>Der Ghetto-Swinger</i>. Einen Großteil der Biografie nimmt Schumanns Leben in der <a href="NS-Zeit" class="mw-redirect" title="NS-Zeit">NS-Zeit</a> ein, insbesondere die Verschleppung nach Theresienstadt und Auschwitz. Zu diesem Thema ist Schumann auch in verschiedenen Fernsehdokumentationen zu sehen, die über Schumanns Leben sowie die <a href="Konzentrationslager" title="Konzentrationslager">Konzentrationslager</a> der Nationalsozialisten berichten. Schumann selbst zögerte lange, über seine Erlebnisse während der NS-Zeit zu sprechen. Zum einen stellten sie für ihn nach wie vor aufwühlende Erlebnisse dar, zum anderen wollte er immer als Künstler und Musiker, nicht jedoch als ehemaliger KZ-Häftling wahrgenommen werden. Erst das Gespräch mit einem <a href="Westdeutscher_Rundfunk" class="mw-redirect" title="Westdeutscher Rundfunk">WDR</a>-Reporter bei einem Treffen von Überlebenden des Arbeitslagers <a href="Wulkow_(Neuhardenberg)" title="Wulkow (Neuhardenberg)">Wulkow</a>, zu denen Schumanns Frau gehört, änderte seine Meinung. Seitdem betrieb Schumann aktiv Aufklärung zu dem Thema. Trotzdem betonte Schumann immer wieder: „Ich bin ein Musiker, der im KZ gesessen hat. Kein KZ-ler, der Musik macht“.
</p><p>Coco Schumanns Autobiografie kam 2012 als <a href="Musical" title="Musical">Musical</a> in einer Inszenierung von <a href="Gil_Mehmert" title="Gil Mehmert">Gil Mehmert</a> auf die Bühne: <i>Der Ghetto Swinger</i> feierte in den <a href="Hamburger_Kammerspiele" title="Hamburger Kammerspiele">Hamburger Kammerspielen</a> Premiere, u. a. mit <a href="Helen_Schneider" title="Helen Schneider">Helen Schneider</a> in einer Vielzahl von Rollen.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Musical wurde anschließend auch im Harburger Theater gespielt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Diskographie">Diskographie</h2></div>
<ul><li>1952 <i>Rhythm Cocktail</i></li>
<li>1996 <i>Live in "Ewige Lampe"</i></li>
<li>1997 <i><a href="Double_(Album)" title="Double (Album)">Double – 50 Years in Jazz</a></i> (div. Besetzungen, 1947–1997)7</li>
<li>1999 <i>Coco Now!</i> (Trikont, 1999), mit Karl-Heinz Böhm, <a href="Hans_Sch%C3%A4tzke" title="Hans Schätzke">Hans Schätzke</a>, Sven Kulis</li>
<li>2009 <i>Rex Casino: Live 1955</i> (1955, Titel 16 wurde 1996 in „Ewige Lampe“ aufgenommen, plus DVD)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mit_Helmut_Zacharias">Mit Helmut Zacharias</h3></div>
<ul><li><i>Helmut Zacharias mit der Berliner Allstar Band</i> (auch: Amiga-Band, Berlin 1948)</li>
<li><i>Helmut Zacharias Quartett</i> (Berlin 1948)</li>
<li><i>Swing Is In</i> (Electrola, 1976), u. a. mit <a href="Peter_Jacques_(Musiker)" title="Peter Jacques (Musiker)">Peter Jacques</a>, <a href="Hans_Rettenbacher" title="Hans Rettenbacher">Hans Rettenbacher</a></li>
<li><i>Swinging Christmas</i> (Helmut Zacharias und sein Swingtett)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Mit_anderen">Mit anderen</h3></div>
<ul><li>1947 Nina Konsta: Alla en el Rancho Grande/Ti-Pi-Tin (Single)</li>
<li>1953 Geoff Kitchen: The Melody Lingers</li>
<li>1953 Gizi Royko And Her Continental Orchestra: Evening In Budapest</li>
<li>1954 Leo Rosner: Tabu Lequona/Besame Mucho (Single)</li>
<li>1954 Leo Rosner: Russian Pot Pouri Pt. 1/Russian Pot Pouri Pt. 2 (Single)</li>
<li>2005 Paul Würges: Die Rock & Roll Legende aus München</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Coco Schumann: <i>Der Ghetto-Swinger. Eine Jazzlegende erzählt</i>, aufgezeichnet von Max Christian Graeff und <a href="Michaela_Haas" title="Michaela Haas">Michaela Haas</a>, 7. Auflage, dtv, München 2011, ISBN 978-3-423-24107-6.</li>
<li>Heinz „Coco“ Schumann: <i>Der Musik verdanke ich mein Leben.</i> In: Tina Hüttl, <a href="Alexander_Meschnig" title="Alexander Meschnig">Alexander Meschnig</a> (Hrsg.): <i>Uns kriegt ihr nicht: Als Kinder versteckt – jüdische Überlebende erzählen.</i> Piper, München 2013, ISBN 978-3-492-05521-5, S. 125–139.</li>
<li>Graphic Novel von Caroline Gille, Niels Schröder: <i>I got rhythm. Das Leben der Jazzlegende Coco Schumann</i>. be.bra verlag, Berlin 2014, ISBN 978-3-89809-111-4.</li>
<li>Sören Marotz: <i>Na ja, ich kann dir so was bauen … Coco Schumann und die erste E-Gitarre aus Deutschland</i>. Artikel und Interview in: <i>Stromgitarren</i> – Sonderheft der Zeitschrift <a href="Gitarre_%26_Bass" title="Gitarre & Bass">Gitarre & Bass</a> zur Geschichte der E-Gitarre. MM-Musik-Media-Verlag, Ulm 2004. <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220934-7674%22&key=cql">0934-7674</a></span></span> S. 86 ff.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Auszeichnungen">Auszeichnungen</h2></div>
<ul><li>1989: <a href="Bundesverdienstkreuz" class="mw-redirect" title="Bundesverdienstkreuz">Bundesverdienstkreuz</a><sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li>
<li>2008: <a href="Verdienstorden_des_Landes_Berlin" title="Verdienstorden des Landes Berlin">Verdienstorden des Landes Berlin</a></li>
<li>2015: Ehrenpreis der deutschen Schallplattenkritik</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Coco_Schumann?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Coco Schumann</a></span></b> – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&query=119494582">Literatur von und über Coco Schumann</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li>Thomas Schinköth: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://docplayer.org/78914926-Solange-ich-musik-mache-habe-ich-keine-zeit-alt-zu-werden-lebensspuren-des-gitarristen-coco-schumann.html"><i>„Solange ich Musik mache, habe ich keine Zeit, alt zu werden“: Lebensspuren des Gitarristen Coco Schumann</i></a>; aufgerufen am 25. Dez. 2020 (PDF; 55 kB)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.lexm.uni-hamburg.de/object/lexm_lexmperson_00004436">Eintrag im LexM</a> Universität Hamburg</li>
<li>David Denk, Tina Hüttl: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.taz.de/pt/2005/10/31/a0272.nf/text">„Ich griff eine Gitarre und spielte“</a> taz, 31. Oktober 2005</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.gitarrebass.musikmachen.de/Magazine/GITARRE-BASS/Sonderhefte/03/Story-Coco-Schumann-die-erste-deutsche-E-Gitarre-Story">Schumann und die erste deutsche E-Gitarre</a> Magazin <i>Gitarre & Bass</i> 2004</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.mediathek.at/atom/01785CD8-2D7-0A15B-00000BEC-01772EE2">Radio-Porträt von Coco Schumann</a> in der Ö1-Sendereihe <a href="Menschenbilder" title="Menschenbilder">Menschenbilder</a> (1998, 45 Min., MP3)</li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.ghetto-theresienstadt.de/lexikon/583"><i>Schumann, Coco (Heinz Jakob).</i></a> In: <i>Theresienstadt Lexikon,</i> abgerufen am 4. Februar 2025</li>
<li>Christian Kosfeld: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www1.wdr.de/radio/wdr5/sendungen/zeitzeichen/coco-schumann-108.html"><i>14.05.1924 - Geburtstag von Coco Schumann</i></a> <a href="WDR" class="mw-redirect" title="WDR">WDR</a> <a href="ZeitZeichen_(H%C3%B6rfunksendung)" class="mw-redirect" title="ZeitZeichen (Hörfunksendung)">ZeitZeichen</a> (Podcast).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise_und_Anmerkungen">Einzelnachweise und Anmerkungen</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.focus.de/kultur/swing-legende-und-kz-ueberlebender-gitarrist-coco-schumann-ist-tot_id_8378733.html"><i>Swing-Legende Coco Schumann ist tot.</i></a><span class="Abrufdatum"> Abgerufen am 6. April 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ACoco+Schumann&rft.title=Swing-Legende+Coco+Schumann+ist+tot&rft.description=Swing-Legende+Coco+Schumann+ist+tot&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.focus.de%2Fkultur%2Fswing-legende-und-kz-ueberlebender-gitarrist-coco-schumann-ist-tot_id_8378733.html"> </span></span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">„Ich fand das nicht schön, bis mir jemand von meinen älteren Kollegen sagte: ,Mensch sei doch froh, Heinz merkt sich kein Mensch‘ […].“ – Coco Schumann über seinen Künstlernamen, zitiert nach Sören Marotz’ Interview mit dem Gitarristen in: <i>Stromgitarren</i> – Sonderheft der Zeitschrift <a href="Gitarre_%26_Bass" title="Gitarre & Bass">Gitarre & Bass</a> zur Geschichte der E-Gitarre. MM-Musik-Media-Verlag, Ulm 2004. <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220934-7674%22&key=cql">0934-7674</a></span></span> S. 87</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://programm.ard.de/TV/tagesschau24/Programmkalender/?sendung=28721986857173">Swing Kids Mit Jazz gegen die Nazis</a> @ ca. 70% </span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Michaela Haas, Stark wie ein Phönix, S. 113</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text"><a href="Tagesschau_(ARD)" title="Tagesschau (ARD)">Tagesschau</a> vom 29. Januar 2018, 12.00 Uhr <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/ts-23909.html">online</a>, Abruf am 29. Januar 2018</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Stark wie ein Phönix, S. 118.</span>
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<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Detlef David Kauschke: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/14499">Neues Entschädigungsabkommen unterzeichnet. Feierstunde 60 Jahre Luxemburger Abkommen</a> Jüdische Allgemeine online, 15. November 2012, abgerufen am 16. November 2012</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.jazzthing.de/news/2025-2-7-ontour-tribute-to-coco-schumann/"><i>Tribute To Coco Schumann</i></a>, jazzthing.de, 7. Februar 2025</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">„Ich fand die Musik von Charlie Christian toll. Ich hab aber vorher nicht mal gewusst, wie der hieß.“ – Coco Schumann auf die Frage nach dem Auslöser für seinen Wunsch, elektrisch verstärkte Gitarre zu spielen. Zitiert nach Sören Marotz’ Interview mit dem Gitarristen in: <i>Stromgitarren</i> – Sonderheft der Zeitschrift <a href="Gitarre_%26_Bass" title="Gitarre & Bass">Gitarre & Bass</a> zur Geschichte der E-Gitarre. MM-Musik-Media-Verlag, Ulm 2004. <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220934-7674%22&key=cql">0934-7674</a></span></span> S. 87</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Charlie Christian spielte in den späten 1930er-Jahren eines der ersten in Serie gefertigten E-Gitarren-Modelle, die <a href="Gibson_ES-150" title="Gibson ES-150">Gibson ES-150</a></span>
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<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">„[…] Als ich zurück [nach Berlin] kam, war körbeweise Fan-Post in der Masurenallee [Hausanschrift des Berliner Rundfunks], in der dieser unglaublich schöne, neue Klang bewundert wurde.“ – Coco Schumann über seine erste E-Gitarre, zitiert nach Sören Marotz’ Interview mit dem Gitarristen in: <i>Stromgitarren</i> – Sonderheft der Zeitschrift <a href="Gitarre_%26_Bass" title="Gitarre & Bass">Gitarre & Bass</a> zur Geschichte der E-Gitarre. MM-Musik-Media-Verlag, Ulm 2004. <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a> <span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220934-7674%22&key=cql">0934-7674</a></span></span> S. 87</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Ian Shulman: <style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
/* start https://de.wikipedia.org/ */
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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://web.archive.org/web/20151122075150/http://www.jewishjournal.com/jewrnalism/item/the_moon_is_high_over_the_roofs_of_charlottenburg..._interview_with_helen_s"><i>‘The moon is high over the roofs of Charlottenburg…’ interview with Helen Schneider</i></a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 22. November 2015 im <i><a href="Internet_Archive" title="Internet Archive">Internet Archive</a></i>) Jewish Journal, 30. September 2012.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text"><a rel="nofollow" class="external text" href="http://hamburger-kammerspiele.de/programm/der-ghetto-swinger/"><i>Der Ghetto Swinger. Aus dem Leben des Jazzmusikers Coco Schumann</i></a> Hamburger Kammerspiele, abgerufen am 9. November 2015.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">1989 ist die Rede vom Bundesverdienstkreuz am Bande (Erstverleihung), in allen späteren Theater-Informationen von Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, Zeitpunkt unklar. Carl Hermann: <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.zeit.de/1989/13/nie-wieder-davon-reden"><i>Nie wieder davon reden</i></a> Die Zeit, 24. März 1989, abgerufen am 21. November 2015; <a rel="nofollow" class="external text" href="http://hamburger-kammerspiele.de/programm/der-ghetto-swinger/">Hamburger Kammerspiele</a>, abgerufen am 22. November 2015.</span>
</li>
</ol>
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Normdaten (Person): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/119494582">119494582</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/n2001078569">n2001078569</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/823371/">823371</a></span> | </div>
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